TOP Ö 3: Baugebiet "Beim Friedhof", Menzingen
- Sachstandsbericht
- Aufstellungsbeschluss Bebauungsplan "Beim Friedhof"
- Bestimmung der Bebauungsstruktur

Beschlussvorschlag:

  1. Der Gemeinderat nimmt den aktuellen Planungsstand in Sachen Bebauungsplan „Beim Friedhof“ zur Kenntnis.
  2. Der Gemeinderat beschließt die Aufstellung des Bebauungsplans „Beim Friedhof“ gem. § 2 Abs. 1 BauGB und beauftragt die Verwaltung mit der weiteren Bearbeitung.
  3. Der Gemeinderat berät über die verschiedenen Varianten der Bebauungsstruktur und beschließt eine Variante zur weiteren Ausarbeitung.

 


Zum heutigen Zeitpunkt verfügt die Stadt Kraichtal über keine städtischen Bauplätze. Die Nachfrage nach Wohnbauflächen ist jedoch weiterhin sehr hoch. Gleichzeitig finden sich in fast allen Stadtteilen Baulücken sowie sanierungsbedürftige Leerstände wieder. Da diese sich im Privatbesitz befinden, ist die Stadt auf die Mitwirkungsbereitschaft der Eigentümer angewiesen, um diese zu aktivieren. Die hohe Nachfrage nach städtischen Bauplätzen spiegelt jedoch die Erfahrung der Stadt wieder, dass die Eigentümer die Baulücken nicht veräußern möchten. Folglich sollen neue Wohnbauflächen in Kraichtal ausgewiesen werden.

In der Sitzung hat der Gemeinderat den aktuellen Planungsstand in Sachen Bebauungsplan „Beim Friedhof“ in Menzingen zur Kenntnis genommen und die Aufstellung des Bebauungsplans „Beim Friedhof“ gemäß § 2 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) einstimmig beschlossen und die Verwaltung mit der weiteren Bearbeitung beauftragt. Der Gemeinderat hatte zuvor ausführlich über verschiedene Varianten der Bebauungsstruktur beraten und das Plangebiet gemäß dem in der Sitzung vorgestellten Lageplan einstimmig beschlossen.

Finanzielle Auswirkung

Die Stadt Kraichtal tritt für die Vorplanung (Artenschutz, Bebauungsplan, technische Planung, Aufstellung Kostenschätzung, etc.) in Vorleistung. Im städtischen Haushalt sind ausreichend Finanzmittel eingestellt. Im Rahmen des Verfahrens soll mit allen Eigentümern eine Kostenübernahmeerklärung abgeschlossen werden, sodass die angefallenen Kosten vollständig übernommen werden. Für die Leistungen des Erschließungsträgers fallen erst nach Abschluss aller Übernahmeerklärungen Kosten an.